Volksbank Heiligenstadt ist mit der Bilanz und dem Ergebnis 2016 zufrieden

Die Vorstandsmitglieder Walter Dettenbach und Dieter Lepies sind mit dem Jahresergebnis 2016 ihrer Volksbank, angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen, insgesamt zufrieden. In einem schwierigen Umfeld, mit einem weiter anhaltenden Niedrigzinsumfeld, der hohen Wettbewerbsintensität sowie den stark belastenden steigenden regulatorischen Anforderungen, kann die Volksbank Heiligenstadt auf ein gutes Jahr 2016, mit einem Ergebnis etwa auf Vorjahreshöhe, zurückblicken.

„Kundennähe und langjährige Mitglieder-und Kundenbindung zahlen sich auch in schwierigen Jahren aus, auch wenn niedrige Zinsen die Stimmung drücken“ so Walter Dettenbach.

„Als Genossenschaftsbank gehören wir unseren Mitgliedern. Wir sind regional stark verankert. Kurze und schnelle Entscheidungen zeichnen uns aus“ ergänzt Dieter Lepies.

Beide Vorstandsmitglieder sehen in dem stabilen Ergebnis 2016 eine Bestätigung ihrer soliden und verantwortungsbewussten Geschäftspolitik. Die fehlenden Zinseinnahmen konnten durch Provisionseinnahmen und Kosteneinsparungen weitestgehend kompensiert werden.

Zur weiteren Zukunftssicherung strebt die Volksbank Heiligenstadt bekanntermaßen die Fusion mit der Volksbank Mitte eG in Duderstadt zum 1. Januar 2018 an. Damit wollen Vorstand und Aufsichtsrat die Bank aus einer Position der Stärke und Solidität, als starker Verhandlungspartner, verantwortungsvoll in eine gute und zukunftsfähige Perspektive führen.

Die Volksbank Heiligenstadt führt derzeit neben ihrer Hauptstelle und Verwaltungszentrale in Heiligenstadt vier Filialen in Heiligenstadt, Uder, Leinefelde und Dingelstädt.

Das ordentliche Betriebsergebnis der Bank ist stabil und bewegt sich auf Vorjahresniveau. Daraus wird die Volksbank erneut das Eigenkapital und damit auch die Risikovorsorge weiter stärken, um die steigenden Anforderungen der Bankenaufsicht zu erfüllen. Der Vorstand wird wie im Vorjahr eine attraktive Dividende von 4 % für die Mitglieder vorschlagen.

Die Volksbank Heiligenstadt verfügt über ein Eigenkapital in Höhe von ca. 13 Mio. €. Sie ist eine mitgliedergetragene Bank und konnte in 2016 die Zahl ihrer Miteigentümer durch 165 neue Mitglieder auf insgesamt 3.268 Mitglieder ausbauen.

Vorstand Walter Dettenbach berichtet: „Die Kundeneinlagen konnten um erfreuliche 7,5 % auf 154 Mio. EURO gesteigert werden. Das ist ein erneuter Vertrauensbeweis unserer Kunden. Ihnen sind Sicherheit und Verlässlichkeit auch in Zeiten niedriger Zinsen ganz wichtig.

„Auch das Kreditneugeschäft ist mit einem Plus von 3,2 % erfreulich gewesen. Für die Region wurden Finanzierungen mit einem Volumen von 29,3 Mio. € bearbeitet und zugesagt. Im privaten Wohnungsbau konnten die guten Vorjahresergebnisse, trotz der neuen bürokratischen Wohnimmobilienkreditrichtlinie, gehalten werden. Hier wurden rund 100 neue Kredite mit einem Volumen von ca. 10 Mio. € vergeben“ erläutert Vorstand Dieter Lepies.

Die Volksbank Heiligenstadt unterstützt gemäß ihrem Slogan - Gemeinsam mehr erreichen - jedes Jahr regionale gemeinnützige Projekte und Institutionen aus den Bereichen Kinder, Jugend, Kultur & Bildung. Aus Reinerträgen des Gewinnsparens, eigenen Spendenmitteln und Unterstützungs-leistungen konnten im vergangenen Jahr erneut ca. 20 TEUR an soziale und kulturelle Einrichtungen in unserer Region ausgeschüttet werden.

Die Volksbank Heiligenstadt ist ein bedeutender Steuerzahler und wichtiger Arbeitgeber in der Region; insgesamt sind hier 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Die Volksbank hat derzeit vier Auszubildende.

Die fachliche Qualifizierung, mit ständiger Aus- und Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter, nimmt die Bank sehr ernst und hat im Jahr 2016 erneut umfangreich in Seminartage und Online-Schulungen investiert.

Die Aussichten der zukünftigen Entwicklung macht den beiden Vorstandsmitgliedern Sorge. Der Ertragsdruck, resultierend aus der schon lange anhaltenden Niedrigzinsphase und aus den Kosten der ausufernden Regulatorik der Bankenaufsicht, ist enorm und macht es gerade den kleinen Banken schwer sich zu behaupten. Trotzdem bleiben beide Herren zuversichtlich und optimistisch, denn mit der angestrebten Verschmelzung mit der Volksbank Mitte eG wird eine leistungsstarke, zukunfts-sichere regionale Volksbank für das gesamte Eichsfeld geschaffen. Das ist nachhaltig gut für die Mitglieder, Kunden und auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Durch die Nutzung von Synergieeffekten, bei Nutzung aktueller technischer Möglichkeiten, sollen unvermeidbare bürokratische Belastungen effizienter bewältigt werden. Weiterhin soll sich auch die persönliche Beratungszeit für die Mitglieder und Kunden weiter erhöhen, sowie die Leistungsstärke sich bei Beratung und Betreuung durch Spezialisierung und Produktvielfalt weiter verbessern.

Ein fachlich sehr gut ausgebildetes Mitarbeiterteam, mit einer hohen Beratungsqualität für individuelle Lösungen ist dabei die Basis für beidseitig erfolgreiche Bankgeschäfte. Durch persönliche Ansprechpartner mit entsprechenden Kompetenzen soll auch nach der Fusion die individuelle Betreuung mit schnellen Entscheidungen vor Ort gewährleistet sein.

Der Vorstand bedankt sich bei allen Mitgliedern, Kunden und Geschäftspartnern für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Zusammen mit dem Aufsichtsrat setzt er darauf, dass sich die Mitglieder bei der Generalversammlung am 12. Juni 2017 mit großer Mehrheit für den Weg der Verschmelzung mit der Volksbank Mitte eG (vormals Volksbank Eichsfeld-Northeim eG, Duderstadt) aussprechen.